Der Märchenprinz aus dem berühmten Defa-Film ist jetzt 66 Jahre alt. Doch Pavel Trávníček hat seinen jugendlichen Charme immer noch. Im Gespräch mit Sophia Brandt und Tobias Holtz verriet der Tscheche, warum er „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ nicht mehr im Fernsehen anschaut.
„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist für viele ein fester Bestandteil des weihnachtlichen
Fernsehprogramms. Ab Dezember geht der deutsch-tschechische Kultklassiker auf große
Live-Tournee. Als Sensation gibt es einen der damaligen Hauptdarsteller auf der Bühne.
Die Haselnuss soll nach alter Überlieferung Zauber und Hexerei abwenden, zudem
Warzen, Fieber, Schlangenbisse und Blutungen bekämpfen. Im alten Mecklenburg
waren die Sträucher ein Liebes- und Eheorakel, fand Peter Gerds heraus.
Sie ist taff, unerhört kess, reitet, klettert auf Bäume, trifft zielgenau mit der Armbrust und stiehlt dem Prinzen glatt die Schau. Nur einmal erlaubt sich das rätselhafte Mädchen einen kleinen Stolperer. Ausgerechnet der führt sie überraschend ins Glück. In Moritzburg erfährt man mehr.
Schön ist sie, wild und wunderbar frech. Treffsicher holt sie mit der Armbrust winzige Zapfen von meterhohen Tannen. Obendrein gibt sie ihrem Auserwählten knifflige Rätsel auf. Erfrischend modern für ein Mädchen aus uralten Märchentagen …
Wenn die geheimnisvolle
Ballschönheit
wieder und wieder ihren
Schuh auf der märchenhaft
verschneiten Schlosstreppe
verliert, und wenn hernach
meist männliche Wesen aus
heimeligen Stuben in dunkle
Werkstattkeller fliehen –
dann, ja dann ist Aschenbrödelzeit.
Nun überrascht
ausgerechnet ein Mann die
Fangemeinde mit einem
zauberhaften Geschenk.
Gerlinde Bauszus sprach
mit Uwe Müller über einen
wahr gewordenen Traum.
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